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Brennholzlagerung

Bei allen Scheitholzvergaserkesseln werden hohe Ansprüche
an die Trockenheit des Holzes gestellt.

Die Abbildung zeigt, dass es bei ausreichender Trocknung durchaus möglich ist, den Heizwert des eigenen Holzes fast zu verdoppeln (Trocknung von
waldfrischem Holz mit einer Holzfeuchte von 100 % auf 20 %). Damit würde sich der Holzverbrauch fast halbieren.

Zum Verständnis:
- die relative Holzfeuchte (u) errechnet sich aus dem Quotient aus dem Wasseranteil im Holz (kg) und dem Darrgewicht (kg),

Brennholz sollte mindestens 1,5 Jahre regengeschützt gelagert worden sein. Dazu ist eine geeignete
– und nach Möglichkeit überdachte – Lagerflächefür 2 bis 3 Jahresbedarfsmengen erforderlich.
- der Wassergehalt (w) des Holzes errechnet sich aus dem Quotient aus dem Wasseranteil imHolz (kg) und dem Frischgewicht (kg),
- waldfrisches Holz besitzt i. d. R. Wassergehalte von 40 bis 50 % bzw. relative Holzfeuchten zwischen70 und 100 %,
- gut getrocknetes Brennholz sollte Wassergehalte von 17 bis 23 % bzw. relative Holzfeuchten zwischen 20 und 30 % besitzen – dazu sind je nach Baumart und Spaltgröße des Holzes bei
Lufttrocknung 1,5 bis 2,5 Lagerjahre notwendig.


Texte mit freundlicher Genehmigung von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) ,Bioenergieberatung Hofplatz 1 18276 Gülzow Die FNR im Internet: www.fnr.de;