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Brennholzauswahl Beschaffung

Hartlaubholz (BU, EI) hat einen höheren Heizwert pro Raummeter (Rm) als Nadelholz (FI, KI). Dies führt im gleichen Kessel zu einer längeren Brenndauer
im Voll- und Teillastbetrieb und damit zu längeren Nachlegeintervallen.
Trotz alledem ist auch beim schwerpunktmäßigen Verfeuern von Buchen bzw. Eichenbrennholz ein begrenzter Nadelholzvorrat für das Anzünden/Schüren des Kessels sinnvoll.
Damit wird die notwendige Betriebstemperatur für eine stabile Vergasung wesentlich schneller erreicht als beim ausschließlichen Verfeuern von reinem Laubholz.

Als Faustregel sollte ein Nadel-/Laubholzvorrat im Verhältnis 1 : 5 bis 1 : 8 gelagert werden (d. h. für
10 Rm Laubbrennholz 1,5 bis 2 Rm Nadelbrennholz einplanen).
Interessenten werden gebeten, sich in Fragen der Brennholzbeschaffung direkt an das nächste Forstamt, die nächste Revierförsterei oder an bekannte Waldbesitzer im wohnortnahen Bereich zu wenden.


Texte mit freundlicher Genehmigung von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) 18276 Gülzow Die FNR im Internet: www.fnr.de;